zertifizierter Biolandbetrieb

Historie - geschichtliches ...

aus der Historie des Stitfsgut Stichelsdorf...

1260: Erste urkundliche Erwähnung von Stichelsdorf.

1351: Das Chorherrenstift auf dem Petersberg erwirbt Stichelsdorf.

1540: Mit der Reformation geht das Gut Stichelsdorf an das Amt Petersberg über.

1636: Stichelsdorf wird durch den Dreißigjährigen Krieg völlig zerstört. Durch die Pest gibt es kaum noch Bewohner.

1718: Erwirbt der Kriegsrat Michaelis das Stiftsgut. Er ist mit einer Schwester von Georg Friedrich Händel verheiratet.

1890: Die Franckeschen Stiftungen erwerben das Stiftsgut Stichelsdorf. Es dient zur Sicherung der Ernährung der Menschen in den Stiftungen.

1947: Das Gut wird als Teil der Franckeschen Stiftungen der Universität Halle-Wittenberg angegliedert

1960: Das Stiftsgut wird Lehr- und Versuchsgut der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften.

1971: Errichtung des Betriebsteiles Gemüsegefriertrocknungsanlage. Sie befindet sich in der Nähe des Gutes.

1991: Mehrere Privatisierungsversuche der Treuhand.

1997: Das Stiftsgut wird an die Franckeschen Stiftungen rückübertragen.

1999: Der Wiederaufbau des seit der Wende brachliegenden Gutes durch die Jugendwerkstatt Bauhof beginnt. Es wird ein ökopädagogisches Zentrum errichtet. Desweiteren wird auf ökologischer Basis Gemüse angebaut. Als Kulturgut ist es auch sozikultureller Mittelpunkt des Ortes.

2002: Das Gut wird Einsatzstelle für Jugendliche im FÖJ.

2005: Verleihung des Nagelkreuzes der Kathedrale von Coventry (England) für die engagierte Versöhnungsarbeit unserer Einrichtung.

2006: Das ökopädagogische Zentrum auf dem Stiftsgut wird BIOLAND Betrieb.

2007: Das ökopädagogische Zentrum wird als offizielles Projekt der UN-Weltdekade 2007/2008 für nachhaltige Bildung ausgezeichnet.

2008: Am 25.08.2008 wurde die Firma "Bio-Gut Stichelsdorf" im Stiftsgut Stichelsdorf gegründet.

Stiftsgut Stichelsdorf Haupthaus

...Haupthaus auf dem Stiftsgut Stichelsdorf